Rezepte von Uroma und Oma – Ferienpassaktion –

Rezepte von Uroma und Oma – Ferienpassaktion –

Der Heimatverein Lathen lud zur Ferienpassaktion und zu beiden Terminen kamen insgesamt zwölf Kinder, um mit uns zu backen. Drei Teilnehmer waren bereits im letzten Jahr dabei gewesen und freuten sich auf das Vorbereiten und das Backen, aber noch mehr auf das anschließende Probieren.

Unter der (schon fast professionellen) Anleitung einiger erfahrener Heimbäckerinnen des HV produzierten die jungen anwesenden Bäcker verschiedene Leckereien. Alle waren mit sehr viel Aufmerksamkeit und Engagement dabei und rollten Kugeln, drehten Kringel und schichteten Kekse und Kakao. Gebacken wurden “Schneebälle”, “Schmalznüsse” und “Schmalzgebäck” und weitere leckere Sachen.
Je länger “gearbeitet” wurde, um so mehr freuten sich alle darauf, endlich die Ergebnisse probieren zu können, denn frisch aus dem Ofen oder der Pfanne schmeckt es, wie jeder weiß, am Besten!

Auch nach dem Probieren blieben so viele frisch gebackene Kekse, Kugeln, Bälle und Nüsse, dass alle noch mehrere gefüllte Tüten mit nach Haus nehmen konnten.

Eventuell übernehmen die “Jungbäcker” jetzt für die Mama und die Oma in Zukunft das Backen?!?!

Beteiligt als erfahrene Heimbäckerinnen waren: Doris Althüser, Katharina Bussmann-Thole, Monika Dokters, Angelika Fischer, Agnes Koop, Luise Redenius-Heber, Tanja Rensen.
Euch allen: VIELEN DANK !!!

Hier folgt das Rezept für “Kalter Hund” oder auch “”Kalte Schnauze”
(Es ist das Originalrezept von Palmin!)

Zutaten für 14 Stücke:

  • 150 ml. Vollmilch
  • 250 gr. Palmin Kokosfett
  • 150 gr. Zartbitter-Kuvertüre
  • 50 gr. Kakaopulver
  • 250 gr. Puderzucker
  • 250 gr. Butterkekse

Zubereitung:

Milch in einem Topf erwärmen,
kleine Stücke Palmin Kokosfett und gehackte Kuvertüre vorsichtig in der warmen Flüssigkeit auflösen,
Kakao und Puderzucker unterrühren.

Abwechselnd mit den Butterkeksen in einer Kastenform schichten.

Man beginnt mit dem Auslegen der Kekse, darauf eine Schicht Schokomasse usw..
Es können auch kleinere Formen, z.B. gesäuberte Milchkartons, die längs aufgeschnitten werden, verwendet werden.
Zum Schluss nur noch abkühlen lassen.

GUTEN APPETIT

Wusstest du schon???
Der Name “Kalter Hund” lässt sich auf den Bergbau zurückführen. Den Förderwagen, den man unter Tage nutzte, nannte sich HUNT. Durch seine rechteckige, längliche Bauweise erinnerte er an eine Kastenform und gab dem Kuchen so seinen Namen. Da der Kuchen im Kühlschrank aushärtet und dementsprechend kühl ist, wird er heut als “Kalter Hund (t)” oder als “Kalte Schnauze” bezeichnet.

Der Kuchen war nahrhaft und lange haltbar. So war er ideal für die Bergarbeiter, die manchmal längere Zeit unter Tage arbeiten mussten.