Radtour zum Heimathaus Dörpen

Die sommerliche Radtour führte die Mitglieder des Heimatvereins dieses Mal zum Heimathaus nach Dörpen.
Pünktlich um 14.00 Uhr bliess Gerd Kähler, wie üblich am Marktbrunnen, zum Aufbruch. Nach einer kurzen Sicherheits-Einweisung machten sich 30 Mitfahrer auf den Weg. Es ging anfangs entlang der Ems Richtung Fresenburg und weiter nach Steinbild. Hier angekommen machten wir eine kurze Rast und wir folgten Gerd weiter über die Radwege in Richtung Dörpen. Am Heimathaus wurden wir schon erwartet und sehr nett begrüßt. Platz zum Abstellen unserer Fahrräder war rund um das Heimathaus reichlich vorhanden. Gerd bedankte sich, dass wir so freundlich aufgenommen wurden, und dass man uns überhaupt die Möglichkeit gab, hier vor Ort zu sein. Auf den gedeckten Tischen standen bereits Kaffee / Tee und sehr leckerer selbstgebackener Kuchen bereit. In dem sog. Versammlungsraum war Platz für uns alle und wir konnten uns angeregt unterhalten und die ein oder andere Neuigkeit austauschen.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, führten uns Sonja Cremering und Hans Hansen durch das Heimathaus. Sie zeigten uns das heimelige und zugleich festliche Trauzimmer und den großen Saal in der ehemaligen Scheune oder Tenne der alten Hofstelle, der Platz bietet für über 100 Gäste. Nicht nur das alte Gebälk, sondern auch die Pläne des Dörpener Heimatvereins für diesen Raum hinterließen nachhaltigen Eindruck. Anschließend ging es nach draußen und wir konnten neben dem Maibaum das große überdachte Zentrum der Hofstelle, an dem auch unser Gruppenfoto entstand, “begutachten”. Hier finden Musikaufführungen, Gottesdienste, Tanzvorführungen usw. statt. Der Vorteil der Überdachung: das Event ist wetterunabhängig. Nach dem voll funktionsfähigem Backhaus besichtigten wir die weiteren Gebäude, wie das alte Landarbeiterhaus, die Wagenremise und die Schmiede. Beeindruckend war auch die alte Sägerei, die mit alten, aber funktionstüchtigen Geräten (Gatter) ausgestattet ist. Das riesige Areal bietet dem Heimatverein Dörpen noch viel Platz für Erweiterungen, aber auch schon jetzt Platz für alle möglichen Veranstaltungen. Zu guter Letzt konnten wir noch durch den schön angelegten Bauerngarten gehen. Neben einem großen, blühenden Rosenbeet wuchsen Kartoffeln, Erdbeeren, Bohnen und Kräutern, wie Melisse, auch vieles anderes Gemüse, wie es sich für einen richtigen Bauerngarten eben gehört.
Wir bedanken uns nicht nur bei Sonja und Hans, sondern auch bei den Helferinnen für den netten und freundlichen Service, der uns geboten wurde!
Nach so vielen Informationen und Eindrücken machten wir uns auf den Heimweg in Richtung Lathen. Über ruhige Wege führte Gerd uns nach Ahlen/Kluse, über die B70 zur Transrapid-Teststrecke. Ab hier ging es, wie jeder weiß, immer geradeaus gen Lathen.
Alle Teilnehmer bedanken sich bei Elfriede und Gerd Kähler für die Vorbereitung und die Organisation.
Aber auch noch mal ein herzliches DANKESCHÖN nach Dörpen für die freundliche Aufnahme, die gute Bewirtung und die tolle Führung!










